
Zürich nach Coimbra: Ein Kreativstudio über zwei Länder hinweg führen
Notizen dazu, was sich ändert – und was nicht – wenn sich ein Studio über zwei Länder und drei Sprachen erstreckt.
Florenço's Studio arbeitet zwischen Portugal und der Schweiz, was in der Theorie komplizierter klingt, als es in der Praxis ist. Kunden interessieren sich für die Arbeit und die Kommunikation, nicht dafür, aus welchem Land eine E-Mail verschickt wird.
Was sich ändert, ist das Tempo der Erwartungen – Schweizer Kunden bewegen sich in der Regel bedacht durch Freigaben, portugiesische Kunden oft schneller und informeller. Keines ist besser; die Aufgabe ist, den Prozess an den Kunden anzupassen, statt allen denselben Rhythmus aufzuzwingen.
Die Arbeit über zwei Märkte hinweg hat auch geprägt, wie wir bauen: Jede Website, die wir ausliefern, muss von Anfang an in mehr als einer Sprache und mehr als einem kulturellen Kontext funktionieren – nicht als nachträglicher Zusatz.


